Rolf Zacher

Allgemeine Hörprobe

Lebenslauf

Entdeckt wurde Rolf Zacher durch den Regieassistenten von Peter Lilienthal, dem er zufällig auf der Straße auffiel. Rolf Zacher absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule).

Er spielte in über 200 deutschen Fernsehfilmen und -serien mit. Meist stellt er mit Berliner Schnauze und Witz Figuren dar, die eher am Rande der Gesellschaft stehen. Mit der Rolle des Kleinganoven Henry in Endstation Freiheit (1980) wurde er einem größeren Publikum bekannt und erhielt für diesen Film 1982 den Bundesfilmpreis. 2009 wirkte Zacher in der ARD-Telenovela Rote Rosen mit.

Als Synchronsprecher lieh Zacher seine Stimme unter anderem Nicholas Cage (Arizona Junior, Wild at Heart), Gabriel Byrne (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) und Robert De Niro (Hexenkessel). Zacher betätigt sich auch musikalisch. So war er für die Songs H.G. Wells’ Take Off und Deutsch Nepal Gastsänger bei der Rockband Amon Düül II und war mit diesen fast ein Jahr auf Tournee. Später brachte unter eigenem Namen die Maxisingle Langsam (wird alles besser) heraus, die von Abi Ofarim produziert wurde. Im Jahr 2005 absolvierte er eine Tournee des Kulturimpresarios Michael Schmelich mit dem von Andy Ludyk und den Jazzkantine-Brüdern Jan-Heie und Dirk Erchinger produzierten Hörbuchprojekt Rolf trifft Zacher vs. D-Phunk (fünf Sterne im Rolling Stone-Magazin). Anschließend spielte er in dem Musical Gabba Gabba Hey um die US-amerikanische Punkrock-Gruppe Ramones eine der Hauptrollen. 2007 absolvierte Zacher Gastauftritte für das Rap-Album Mach et einfach des Rap-Duos Icke & Er. Ende 2008 erschien seine eigene CD Latest Hits. Gelegentlich trat er während seiner Lesungen mit der deutschen Rock-Band big bad shakin’ auf und sang dabei unter anderem Titel von Gene Vincent, Jerry Lee Lewis und Elvis Presley. 2003 erschien Zachers Biographie Endstation Freiheit.